Prof. Dr. Rebecca Schüle

Leiterin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen, Universitätsklinikum Heidelberg

3 Fakten, die Sie über Rebecca Schüle wissen sollten

Neurologin und Neurowissenschaftlerin mit Schwerpunkt auf seltenen hereditären Bewegungsstörungen und Motoneuron-Erkrankungen

Ist am UKHD Sprecherin des Zentrums für Seltene Neurologische Erkrankungen und in mehreren Spezialambulanzen tätig

Entwickelt personalisierte RNA-Therapien für ultra-seltene Erkrankungen und ist Gründungsmitglied von „1 Mutation 1 Medicine“

Insights von Matthias Fuchs

Nachfolgend finden Sie Beiträge und Einblicke zu verschiedenen Themen von Matthias Fuchs.

Profil

Prof. Dr. Rebecca Schüle ist eine international anerkannte Neurologin und Neurowissenschaftlerin mit besonderer Expertise in neurodegenerativen Motoneuron-Erkrankungen sowie seltenen und ultra-seltenen hereditären Bewegungsstörungen. Sie ist Direktorin der Sektion für Neurodegenerative Erkrankungen und Bewegungsstörungen an der Neurologischen Universitätsklinik Heidelberg und Professorin an der Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg.

Der Schwerpunkt ihrer translationalen Forschung liegt auf der Entwicklung innovativer, krankheitsmodifizierender Therapien für seltene Erkrankungen, insbesondere hereditäre spastische Paraplegien (HSP) und Ataxien. Dr. Schüle hat maßgeblich zum Aufbau internationaler Forschungs- und Versorgungsstrukturen beigetragen, darunter das TreatHSP-Register und die zugehörige Biobank, sowie zur Entwicklung patientenzentrierter klinischer Outcome-Maße wie der Spastic Paraplegia Rating Scale.

Ein zentraler Fokus ihrer aktuellen Arbeit ist die Entwicklung und klinische Umsetzung personalisierter RNA-basierter Therapien für ultra-seltene Erkrankungen. In diesem Kontext ist sie Gründungsmitglied und eine der treibenden wissenschaftlichen Kräfte der 1 Mutation 1 Medicine Initiative, die sich zum Ziel gesetzt hat, individuell zugeschnittene molekulare Therapien systematisch und verantwortungsvoll in die klinische Anwendung zu bringen. Ihre Forschung wird durch nationale und internationale Fördermittelgeber unterstützt, darunter die Europäische Union, die National Institutes of Health (NIH), das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG).

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