Prof. Dr. Michael Schlander
Gründer und wissenschaftlicher Leiter des Institute for Innovation & Valuation in Health Care

3 Fakten, die Sie über Michael Schlander wissen sollten
Gründer und wissenschaftlicher Direktor des als gemeinnützig anerkannten „Institute for Innovation & Valuation in Health Care (InnoVal-HC)“
Leitete von 2017 bis 2025 die Abteilung Gesundheitsökonomie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) in Heidelberg und ist weiterhin Professor für Gesundheitsökonomie an der Universität Heidelberg
Jahre lang gestaltete er in leitenden Funktionen der pharmazeutischen Industrie strategische und operative Prozesse mit
Insights von Matthias Fuchs
Nachfolgend finden Sie Beiträge und Einblicke zu verschiedenen Themen von Matthias Fuchs.
Profil
Michael Schlander studierte Humanmedizin mit dem Nebenfach Psychologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main und promovierte 1985 mit einer Arbeit zur experimentellen Hirnforschung. Anschließend war er mehrere Jahre in Forschung und klinischer Neurologie an den Universitäten Frankfurt und Mainz tätig.
Von 1987 bis 2002 arbeitete er in leitenden Funktionen der biopharmazeutischen Industrie in Deutschland, der Schweiz, Belgien und den USA, unter anderem in klinischer Entwicklung, internationalem Marketing und Unternehmensleitung. In dieser Zeit absolvierte er ein MBA-Studium an der City University of Seattle und ein postgraduales Studium der Gesundheitsökonomie an der Stockholm School of Economics.
Nach seiner Rückkehr in die Wissenschaft übernahm er 2002 eine Professur an der Hochschule für Wirtschaft Ludwigshafen und wurde 2017 auf den Lehrstuhl für Gesundheitsökonomie an der Universität Heidelberg berufen. Er leitet dort die Abteilung Gesundheitsökonomie am Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und ist assoziierter Professor am Alfred-Weber-Institut der Universität Heidelberg. Bereits 2005 gründete er das gemeinnützige Institute for Innovation & Valuation in Health Care (InnoVal-HC) in Wiesbaden.
In seiner Forschung befasst sich Michael Schlander mit der ökonomischen Bewertung medizinischer Innovationen und Fragen der Prioritätensetzung im Gesundheitswesen. Sein besonderes Interesse gilt der Integration sozialethischer Aspekte in gesundheitsökonomische Entscheidungsprozesse. Für seine wissenschaftlichen Beiträge wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem von der International Society for Pharmacoeconomics and Outcomes Research (ISPOR).